Neue Serie würdigt Gemeinwohlpioniere
20 Jahre HALLERTAUER REGIOnalgeld!

Übergabe der druckfrischen Ersttagsdrucke der Serie 2024, aus denen die insgesamt sechs verschiedenen Wertegutscheine mit ihren 12 Motiven geschnitten werden, in der Druckerei Humbach & Nemazal. V.l.n.r.: HALLERTAUER-Vorstand Manfred"Mensch"Mayer, HALLERTAUER Christiane Hofbauer und Herbert Patig und die Leistungsdrucker Bruno Nemazal und Christian Ott.
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  • Übergabe der druckfrischen Ersttagsdrucke der Serie 2024, aus denen die insgesamt sechs verschiedenen Wertegutscheine mit ihren 12 Motiven geschnitten werden, in der Druckerei Humbach & Nemazal. V.l.n.r.: HALLERTAUER-Vorstand Manfred"Mensch"Mayer, HALLERTAUER Christiane Hofbauer und Herbert Patig und die Leistungsdrucker Bruno Nemazal und Christian Ott.
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Die neue HALLERTAUER-REGIOnalgeld-Serie 2024 ist im Umlauf! Die Scheine der Serie 2023 behalten zusätzlich weiter das ganze Jahr über ihre Gültigkeit. Die neue Auflage, bestehend aus zwölf Motiven, würdigt wie auch schon die Serien zum 10- und 15-jährigen Jubiläum wiederum verdiente Gemeinwohlpioniere.
Auf der Gestaltungsseite der HALLERTAUER-REGIOnalgeld-Serie 2014 werden folgende Gemeinwohlpioniere in Wort und Bild gewürdigt:
Die Verhaltensforscherin und Tierschützerin Jane Goodall, die indische soziale Aktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Verdana Shiva, die Kolumbianerin Paulo Caballero, die den Impuls zur Einführung der globalen Nachhaltigkeitsziele und der Agenda 2030 gab, die Kulturwissenschaftlerin und Sustainable Matchmaker Tina Teucher, weiter Soziologin und Impulsgeberin für Urban Gardening Christa Müller, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe Jürgen Resch, Kapitänin und Aktivistin in der Seenotrettung Carola Rackete, Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer, Politökonomin Maja Göbel, Professor für Plurale Ökonomik Niko Paech, der Biologe und Professor für Naturschutz Pierre L. Ibisch zusammen mit dem Politikwissenschaftler und Soziologen Jörg Sommer. Und zu guter Letzt Corinna Hölzer zusammen mit Cornelis Hemmer, die Gründer und Leiter der Stiftung für Mensch und Umwelt.
Die neuen HALLERTAUER bringen den Nutzern des Regionalgeldes das Wirken von Gemeinwohlpionieren in unterschiedlichen Gestaltungsfeldern ins Bewusstsein, regen zur Nachahmung an und erfüllen gleichzeitig auch noch gemeinnützige Zwecke. Bei jeder Schaffung, d.h. Umtausch von Euro in das HALLERTAUER REGIOnalgeld, entstehen 3 % Fördergelder, die individuell an die Kreisgruppe Bund Naturschutz, die Jugendabteilungen von MTV Pfaffenhofen, ECP und TCP, die Künstlerwerkstatt, den Neuen Pfaffenhofener Kunstverein, Mobile, A.p.e. (Ambulantes Pädagogisches Einsatzteam), die Ortsgruppe von Amnesty International, den Energie- und Solarverein, das Jugendparlament PAF, den Tierschutzverein, den InterKulturGarten, dem Aktionsbündnis „Pfaffenhofen an der Ilm summt! – Wir tun was für Bienen!“ oder die Aktion „Starke Kinder!!!“ (Drogenprävention) vom Jugendamt zugewiesen werden können. Die geschaffenen Fördersummen der vergangenen Jahre ergeben zusammen schon über 21.300 H/€. Die Fördersummen, die 2023 geschaffen und mit GfG-Stadtratsgeldern aufgestockt wurden, betragen insgesamt 1.000 H/€.

An die HALLERTAUER-REGIOnalgeld-Gutscheine zu kommen ist ganz einfach. In der Innenstadt von Pfaffenhofen gibt es drei Ausgabestellen:
- Buchhandlung WortReich, Auenstr. 4
- Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen, Frauenstr. 36
- HALLERTAUER-Verein, Kontakt über 08441-72023 (AB).

In Wolnzach sind HALLERTAUER im Hopfenmuseum erhältlich.

Eine Akzeptanzstellenübersicht und weitere Informationen gibt es unter:
www.hallertauer-regional.de

Übergabe der druckfrischen Ersttagsdrucke der Serie 2024, aus denen die insgesamt sechs verschiedenen Wertegutscheine mit ihren 12 Motiven geschnitten werden, in der Druckerei Humbach & Nemazal. V.l.n.r.: HALLERTAUER-Vorstand Manfred"Mensch"Mayer, HALLERTAUER Christiane Hofbauer und Herbert Patig und die Leistungsdrucker Bruno Nemazal und Christian Ott.
50 HALLERTAUER:
Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer sind Gründer und Leiter der Stiftung für Mensch und Umwelt, die sich insbesondere für die biologische Vielfalt einsetzt. Sie wurden 2023 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet und für ihr langjähriges Naturschutz-Engagement gewürdigt. Die Stiftungsarbeit startete mit der Idee, das sperrige Thema „Biodiversität“ ganz konkret herunterzubrechen. Die Gründer wählten die Bienen, und 2010 war Berlin summt! geboren. Über die Imker auf prominenten Gebäuden der Hauptstadt konnte im ersten Schritt die Aufmerksamkeit der Massenmedien erreicht werden. Das Ehepaar war überrascht, wie schnell sich weitere Städte meldeten, die bei Deutschland summt! mitsummen wollten. Ein Netzwerk aus Kommunen und Landkreisen entstand. So waren die beiden 2015 erstmals persönlich in Pfaffenhofen als Impulsgeber für das frisch aus der Taufe gehobene Aktionsbündnis „Pfaffenhofen an der Ilm summt! – Wir tun was für Bienen!“. 
In inzwischen über 30 Summ-Kommunen entstand vielfältigste Bildungsarbeit rund um neue Methoden des Imkerns und rund um die 600 heimischen Wildbienenarten und ihre Lebensgrundlagen. Ob Gartenseminare, Bienenkoffer für Kinder, ein bundesweiter Pflanzwettbewerb oder die neue Online-Lernplattform für Gartendienstleister zum naturnahen Grün: Immer geht es der Stiftung darum, möglichst unterschiedlichste Menschen für den Wert von Wildbienen, Schmetterlingen und Co. zu sensibilisieren und zu aktivieren.
Seit 2017 plant und realisiert das Naturgarten-Team der Stiftung auch naturnahe Trittsteinbiotope, PikoParks und große Hofanlagen in Berlin, viele inzwischen mit „Gold“-Status versehen. Bisher sind es fast 20 Flächen von Wohnungsbaugenossenschaften, die umgestaltet werden durften. Dabei wird die Mieterschaft regelmäßig sensibilisiert, anstatt Rasenflächen nun Wildblumen als wichtige Lebensgrundlage für verschiedene Tiere zu akzeptieren oder sogar schön zu finden.
Weitere Infos: www.deutschland-summt.de
A echta Fuffzga!
Biologe und Professor für Naturschutz Pierre L. Ibisch und Politikwissentschafter, Soziologe, Journalist und Autor Jörg Sommer analysieren globale Probleme ebenso wie die oft naiven Vorschläge zu ihrer Überwindung. Sie setzen dem alten Denken, das die Krise verursacht, ihre im positiven Sinne radikale Philosophie des Ökohumanismus entgegen. Sie plädieren dafür, unser Denken zu erden: Von der Natur ausgehend zum Menschen hin. 2022 verfassen sie „Das Ökohumanistische Manifest – Unsere Zukunft in der Natur“.
Carola Rackete ist 2019 als Kapitänin des Seenotrettungsschiffes "Sea-Watch 3" weltberühmt geworden. Wochenlang durfte sie 52 aus dem Meer gerettete Flüchtlinge nicht an Land bringen, schließlich steuerte sie ohne Erlaubnis den Hafen der Insel Lampedusa an. Das eigentliche Thema der 35-Jährigen ist aber der Klima- und Umweltschutz. Sie hat bereits an zahlreichen Forschungsmissionen, unter anderem in die Antarktis, teilgenommen.
Christa Müller, Soziologin und Impulsgeberin für Urban Gardening. Hielt 2012 im Festsaal des Pfaffenhofener Rathauses einen Vortrag über Interkulturelle Gärten in der Stadt als Zentrum für Selbstversorgung und sozialer Kontakte. Bestärkte das Vorhaben hier vor Ort den InterKulturGarten zu gründen. Buchveröffentlichungen: „Wurzeln schlagen in der Fremde. Internationale Gärten und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse“ 2002 und 
„Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt“ 2011.